ABEND DER BEGEGNUNG nach Apostelgeschichte 2,42:

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

 

Dienstag, 17. September 2019, 19 Uhr

Dienstag, 19. November 2019, 19 Uhr

 

Evangelisches Gemeindehaus Solingen-Ketzberg, Tersteegenstraße 52


Den „Abend der Begegnung“ hat es in der Gemeinde in Solingen-Ketzberg schon oft gegeben. Nun kommt „nach Apostelgeschichte 2,42“ noch hin zu. Damit knüpfen wir an die Tradition der Abende der Begegnung in der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem vor 2000 Jahren und machen es genauso, wie es dort beschrieben wird:

  • Wir decken Tisch - einfach, aber liebevoll.
  • Sie bringen etwas zu essen oder zu trinken mit.
  • Wir beginnen mit einer biblischen Betrachtung, verbunden mit einer kleinen Einführung in die "Evangelische Lebenskunst": die "Lehre der Apostel".
  • Wir essen und trinken gemeinsam und suchen das Gespräch miteinander: die "Gemeinschaft", die wir mit einem Tischsegen beginnen.
  • Danach räumen wir den Tisch frei - bis auf das, was für zum "Brotbrechen" brauchen, zur Feier des Abendmahls.
  • Gemäß des Auftrages Jesu brechen wir das Brot und teilen wir den Kelch.
  • Anschließend haben wir Zeit für "Kerzen und Gebete": Das "Gebet"

Die evangelische Kirche kann sich besonders gut entfalten und gewinnt Ausstrahlung, wenn sie ihren Mitgliedern die Möglichkeit gibt, selber Kirche zu sein und sie dazu anleitet. Das ist mit „Evangelischer Lebenskunst“ gemeint.

 

Am 17. September besprechen wir im Anschluss an die Betrachtung von Markus 4,26-29 und am Beispiel der sechs Sätze der bewährten „Regel des geistlichen Lebens“ des Berneuchener Dienstes, wie das in der Gegenwart und in unserer Lebenswirklichkeit aussehen könnte

 

Am 19. November betrachten wir Psalm 1 und schauen uns Dietrich Bonhoeffers Vorschlag für ein „Gemeinsames Leben“ an.


 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich, am besten möglichst bald, spätestens bis zum 15. September bzw. 17. Oktober - entweder telefonisch - 0212-51112 bzw. 0152 21523490 - oder per email: stephan.sticherling@ekir.de.

 

Wir freuen uns, wenn Sie etwas zur gemeinsamen Mahlzeit beisteuern (um Getränke kümmern wir uns - bitte nehmen Sie wieder mit nach Hause, was übrig bleibt). Falls das nicht geht, bringen Sie einfach eine kleine Spende zur Kostendeckung mit. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, was Sie mitbringen.

 

Eine Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Ketzberg in Solingen.


Die drei mal vier Regeln der Evangelischen Lebenskunst

 

1. Wir üben uns im Schweigen und schaffen Raum, um Gott zu begegnen und das Gespräch mit ihm zu suchen.

 

2. Wir studieren regelmäßig die Schriften der Bibel. Sie dokumentieren die Geschichte Gottes mit den Menschen.

 

3. Wir entscheiden, ob wir unsere Taufe, Gottes Bund mit uns, annehmen und Jesus folgen.   

 

4. Wir vergewissern uns unserer Berufung: Wofür übernehmen wir Verantwortung? Welcher Mensch, welche Menschen brauchen uns? Was trägt uns? Was und wen brauchen wir?

 

5. Wir suchen das Gespräch mit denen, die wie wir das Gespräch mit Gott suchen. Wir erzählen uns gegenseitig und hören uns zu. Wir üben Gastfreundschaft.

  

6. Wir lesen gemeinsam in den biblischen Schriften. Sie erzählen auch unsere Geschichte.

 

7. Wir halten Tischgemeinschaft und feiern das Brotbrechen. So bekräftigen wir den neuen Bund.

 

8. Wir verbünden uns, beten füreinander, segnen uns gegenseitig und stärken uns den Rücken. Wir sind füreinander verlässlich.

 

9. Wir bereiten uns auf den Gottesdienst vor, indem wir bewusst vor Gott treten.

 

10. Wir prüfen, ob Gott durch die Verkündigung, zu zu uns und zur Gemeinde gesprochen hat.

 

11. Wir bekennen uns zum neuen Bund, in dem wir Brot und Wein empfangen. 

 

12. Wir lassen uns segnen und beteiligen uns daran, andere zu segnen.

 

 


Hier erscheinen bald die Materialien - oder sie sind schon da:


Übersicht über "Das Kleine Dreimalvier der Evangelischen Lebenskunst"

 

Sie wird in der Präsentation "Selber Kirche Sein" und der Einführung genauer erläutert: