Die Kirche hat keine Zukunft. Aber welche?

 

Drei Bücher, die sich mit dem derzeitigen tiefgreifenden Wandel - oder gar dem Ende? - der Evangelischen Kirche befassen, werden hier vorgestellt. (Zwei weitere Bücher und ein Fazit folgen noch.)

 

Markus Beile, 
Erneuern oder Untergehen. 
Evangelische Kirche vor der Entscheidung (2021)

Heinzpeter Hempelmann,

Die Kirche ist tot, es lebe die Kirche!

Denkanstöße, wie die Kirche neue Zukunft gewinnen kann (2023)

 

Tilmann Haberer,

Kirche am Ende.

16 Anfänge für das Christentum von morgen (2023)


Einübung in die Kirche

  • Donnerstags von 18.30h bis ca. 20.00h:
  • 11. April, 16. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 29. August, 19. September 2024

  • Joachim-Beckmann-Saal, Johannes-Weyer-Straße 7, Düsseldorf-Bilk
    (Nähe Unikliniken)

  • Im Rahmen einer Mahlzeit (Abendessen) in der Tischrunde

  • Zu jedem Treffen gehört:
    - eine Übung,
    - eine Erzählung,
    - ein "Brotbrechen",
    - eine Mahlzeit.

  • Geübt wird:
    - Loslassen, Schweigen, "inneres Gleichgewicht" (1. Abend)
    - Lesen (2. Abend)
    - Gebet und Anrufung (3. Abend)
    - Gottesdienst in der Hauskirche (4. Abend)
    - Segen und Salbung (5. Abend) 
    - Erzählen und gegenseitige Achtsamkeit (6. Abend)

  • Anzahl der Teilnehmenden begrenzt - Anmeldung (für jeden einzelnen oder
    für alle Abende) erforderlich (Möglichkeit zur Rückmeldung siehe rechts)

  • Für entstehende Kosten (z. B. fürs Abendessen) steht ein "Körbchen" bereit.

  • Eine Veranstaltung der evangelischen Lutherkirchengemeinde Düsseldorf

In aller Regel weiß ein Katholik wie katholisch geht. Und ein Orthodoxer weiß, wie orthodox geht, ein Jude weiß, wie jüdisch geht und ein Muslim, wie islamisch geht.

 

Aber wie geht evangelisch?

 

Präses Thorsten Latzel ist bei seinem Bericht vor der diesjährigen Rheinischen Landessynode auf diese Frage eingegangen. Von einer Reise nach England hat er sieben “S”-Worte mitgebracht:

 

SILENCE – SCRIPTURE - STAYING TOGETHER – SACRAMENTS – SERVICE – SHARING – SABBAT.

 

Mit diesen Begriffen lässt sich in der Tat beschreiben, "wie evangelisch geht”. Je mehr Evangelische das wissen und ihren Glauben praktizieren, umso mehr Ausstrahlung gewinnt unsere Kirche. Sie wird sichtbar und löst Resonanz aus. Dazu wollen wir auf jeden Fall unseren Beitrag leisten. Wir üben uns in die Kirche ein. Dabei orientieren wir uns an der mit diesen “S”-Worten nahezu identischen “Regel des Geistlichen Lebens” der Berneuchener Bewegung.

 

Das Abendgebet der Ev. Lutherkirchengemeinde jeden Donnerstag um 18.30h im Joachim-Beckmann-Saal soll der Ort dafür werden. Wir treffen uns dazu im Laufe des Jahres an sechs Abenden zu einer biblischen Besinnung, einer Zeit der Stille, einer Übung und einem Abendessen, das wir mit einem Brotsegen eröffnen. Die Kosten dafür werden als freiwillige Spende erbeten, die wir dann einsammeln. Eine Anmeldung zu den einzelnen Abenden ist erforderlich. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

 


Hier folgen einiger meiner Texte aus den letzten Jahren:

Planen und Wachsenlassen in der Kirche

Während die alten kirchlichen Strukturen nach und nach kontrolliert und planvoll zurückgebaut werden, bildet sich nach und nach zur gleichen Zeit eine neue Gestalt der Kirche heraus, die wachsen lässt, was wachsen will, so, wie das den ursprünglichen, biblischen Vorstellungen entspricht. (lesen)

Taufvergesslichkeit

Am Beispiel eines Positionspapieres der Rheinischen Landeskirche.

Beitrag für: Quatember - Vierteljahreshefte für die Erneuerung und Einheit der Kirche, 2022 (1), S. 47ff. (lesen)

Die „Berneuchener Regel“ als Antwort auf die Krise der Volkskirche (1-5)

Von Anfang an, also schon in den 1920er-Jahren, hat sich die Berneuchener Bewegung als Antwort auf die Krise der Volkskirche verstanden. Damals wurde die Krise dadurch ausgelöst, dass die evangelische Kirche seit 1919 mit Inkrafttreten der Weimarer Verfassung nicht mehr Staatskirche war. Das löste die Frage aus, was nun aus der Kirche werden würde. (lesen)

Warum der Synodale Weg nicht zu einer Protestantisierung der Katholischen Kirche führen wird

Bevor es in Vergessenheit gerät...

Bonhoeffer, die Religion und die Arkandisziplin. Oder: Warum ich Michaelsbruder wurde

Biblische Lebenskunst in der Volkskirche (1-5)

Das kleine Dreimalvier der Evangelischen Lebenskunst

Die Evangelische Lebenskunst gedacht für Menschen, die ihr Christentum nicht länger verwalten lassen, sondern bewusst leben und gestalten wollen.

Evangelische Lebenskünstler gesucht.