Paradigmenwechsel 

Der katholische Ökumeniker und vielleicht der letzte Universalgelehrte Europas, Hans Küng, hat den Begriff "Paradigmenwechsel" in die kirchengeschichtliche Betrachtung eingeführt. Was wie ein Niedergang des kirchlichen Lebens aussieht, ist tatsächlich ein Paradigmenwechsel, mindestens aber ein tiefgreifende Verwandlung der Kirchen. mehr

 

Der Theologie-Verzicht nimmt dramatische Formen an.

 

Ich stelle mir gerade vor, ich bin der Intendant des Düsseldorfer Opernhauses. Ich stelle fest, dass schon seit Jahren die Besucherzahlen der Oper kontinuierlich sinken. Es muss dringend was geschehen. mehr

 

Ich und mein Jesus: Das funktioniert nicht mehr.

 

Wenn die Unterstützer Trumps und der brasilianische Präsident Bolsonaro evangelikal sind – wie kann ich dann noch ruhig schlafen, wenn ich von den selben Frömmigkeitsstrukturen geprägt bin wie sie? mehr

 

Meditation über die Kirchenordnung 

 

...aus Anlass der 73. rheinischen Landessynode (12.-16. Januar 2020) in Bad Neuenahr und der Presbyteriums-Wahlen (1. März 2020): Was wäre wenn...? (Übernahme aus dem Infobrief des Evangelischen Pfarrvereins im Rheinland) mehr

75 Jahre "Von Guten Mächten..."

Es ist jetzt ziemlich genau 75 Jahre her, dass Bonhoeffer jenes Lied niedergeschrieben hat, das heute zweifellos zu den meist gesungenen Liedern zum Jahreswechsel gehört und auch nicht nur zur Jahreswende gesungen wird. mehr

 

Ein Modell für die Zukunft der Kirche

Die Volkskirche, die ihre Basis in der kirchensteuerpflichtigen Mitgliedschaft hat, liegt bald hinter uns. Vor uns liegt eine neue Gestalt der Kirche. Sie gründet sich auf die Verabredung, gemeinsam den christlichen Glauben entschlossen und verlässlich zu leben und zu gestalten. mehr




Die drei mal vier Regeln der Evangelischen Lebenskunst

 

1. Wir üben uns im Schweigen und schaffen Raum, um Gott zu begegnen und das Gespräch mit ihm zu suchen.

 

2. Wir studieren regelmäßig die Schriften der Bibel. Sie dokumentieren die Geschichte Gottes mit den Menschen.

 

3. Wir entscheiden, ob wir unsere Taufe, Gottes Bund mit uns, annehmen und Jesus folgen.   

 

4. Wir vergewissern uns unserer Berufung: Wofür übernehmen wir Verantwortung? Welcher Mensch, welche Menschen brauchen uns? Was trägt uns? Was und wen brauchen wir?

 

5. Wir suchen das Gespräch mit denen, die wie wir das Gespräch mit Gott suchen. Wir erzählen uns gegenseitig und hören uns zu. Wir üben Gastfreundschaft.

  

6. Wir lesen gemeinsam in den biblischen Schriften. Sie erzählen auch unsere Geschichte.

 

7. Wir halten Tischgemeinschaft und feiern das Brotbrechen. So bekräftigen wir den neuen Bund.

 

8. Wir verbünden uns, beten füreinander, segnen uns gegenseitig und stärken uns den Rücken. Wir sind füreinander verlässlich.

 

9. Wir bereiten uns auf den Gottesdienst vor, indem wir bewusst vor Gott treten.

 

10. Wir prüfen, ob Gott durch die Verkündigung, zu zu uns und zur Gemeinde gesprochen hat.

 

11. Wir bekennen uns zum neuen Bund, in dem wir Brot und Wein empfangen. 

 

12. Wir lassen uns segnen und beteiligen uns daran, andere zu segnen.

 

 


Hier erscheinen bald die Materialien - oder sie sind schon da:


Übersicht über "Das Kleine Dreimalvier der Evangelischen Lebenskunst"

 

Sie wird in der Präsentation "Selber Kirche Sein" und der Einführung genauer erläutert: