25. März 2021
Als jemand, der von klein auf in der evangelischen Kirche aufgewachsen ist, gehöre ich gleichwohl zu denen, die davon überzeugt sind, dass wir im Rheinland, auch wir Evangelischen, eine selbstbewusste und lebendige katholische Kirche brauchen.
23. März 2021
Vorschläge für die Feier von Hausgottesdiensten an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern.
22. März 2021
Predigt in der Evangelischen Messe der Michaelsbrüder im Altenberger Dom über Johannes 12,20-26
25. Februar 2021
"Glaube in der Stadt" - "Wieviel Kirche braucht die Stadt" - Die Evangelische Kirche, auch in Düsseldorf, muss alles tun, um im Gespräch zu bleiben. Von der katholischen Kirche hat man ja wenigstens Bilder im Kopf, mit Weihrauch, Kniebeugen, Ministranten und dergleichen, aber was war noch mal evangelisch? Die tiefe Verunsicherung von uns Evangelischen, wer wir eigentlich sind, war beim Auftakt zum Düsseldorfer "Bürgergutachten" mit Händen zu greifen. Warum bin ich selbst evangelisch, und...
20. Januar 2021
Der öffentliche Nahverkehr heißt so, obwohl die Mehrheit Auto (oder Fahrrad) fährt. Es gibt öffentlich-rechtliche Medien, obwohl die meisten auf RTL oder Netflix umgeschaltet haben. Ohne öffentliche Einrichtungen zerfällt jede Gesellschaft in sich gegenseitig verdrängende Interessengruppen. In gleicher Weise braucht es auch die Volkskirche als öffentliche Kirche! Auf der Rheinischen Landessynode wurde dagegen das Ende der Volkskirche ausgerufen. Grund dafür ist zum einen die fatale...
12. Januar 2021
Kommentar zum Präsesbericht auf der Rheinischen Landessynode 2020. Manfred Rekowski wird von mir sehr geschätzt. Zum einen, weil er in seiner Verlässlichkeit, Aufrichtigkeit und Entschlossenheit ein wirklich großartiger Präses ist, dessen Amtszeit leider bald zu Ende geht. Zum anderen, weil ich ihm auch persönlich viel zu verdanken habe. Nach meiner schweren Krise 2007/8 war er einer derjenigen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ich damals den Pfarrdienst in der Rheinischen...
19. Dezember 2020
"Die Zeit der Volkskirche ist vorbei" - diese resignierte Schlussfolgerung ziehen Kirchen-Verantwortliche gerne aus dieser Entwicklung. Das Problem ist nur die von Verwechslung von Volkskirche und Mehrheitskirche.
11. November 2020
Das jiddische Wort "Chuzpe" ist ins Deutsch kaum zu übersetzen. Es stammt vom hebräischen chuzpáh = Frechheit, Anmaßung ab. Es meint ein ein unverfrorenes, dreistes, unbeeindrucktes, geschicktes, aber irgendwie charmantes und bewundernswertes Verhalten. Ein berühmtes Beispiel für Chuzpe ist der Hauptmann von Köpenick.
07. November 2020
1. Thessalonicher 5: 1 Von den Zeiten aber und Stunden, Brüder und Schwestern, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; 2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn sie sagen: »Friede und Sicherheit«, dann überfällt sie schnell das Verderben wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entrinnen. 4 Ihr aber seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 5 Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder...
07. November 2020
Die 1920ger-Jahre waren für die evangelische Kirche eine schwierige Zeit. In mancher Hinsicht gab es Parallelen zur Gegenwart. Schon damals waren große Teile der Bevölkerung dem kirchlichen Leben entfremdet. Auch damals hatte die Kirche mit massiven Finanzproblemen und mit Pfarrermangel zu kämpfen. Es stellte sich die Frage, ob die Kirche noch Volkskirche war. Sie war viele Jahrhunderte Staatskirche und wurde wie eine Behörde geführt. Mit der Weimarer Verfassung wurde sie zur...

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