GOTTESDIENST ELEMENTAR:

 

DER BOXENSTOPP

 

Ein Projekt der "Kirche zum Frieden Gottes" 
Bergisch Gladbach (Heidkamp)

 

Der evangelische Gottesdienst ist nicht willkürlich aus zufälligen Stücken zusammengesetzt. Vielmehr wohnt ihm eine tiefere Logik inne. Erst, wenn man sie erspürt, wird man begreifen und erleben können, was ein Gottesdienst ist.

 

 Zwei sehr unterschiedliche Pfarrer nähern sich auf sehr unterschiedlichen Wegen dieser inneren, tieferen Logik des Gottesdienstes. Unabhängig voneinander haben Sie dazu Projekte vorbereitet, die aber wunderbar zueinander passen.

 

Christoph Rau, der zur Zeit im Gemeindebezirk "zum Frieden Gottes" in Bergisch Gladbach Heidkamp den pastoralen Dienst im Übergang wahrnimmt, wird sich in seiner Theologischen Werkstatt an fünf Abenden (am 19. und 26. September,  am 4. und 10. Oktober sowie am 7. November mit den zentralen gottesdienstlichen Elementen befassen und sie theologisch reflektieren (dazu wird es an anderer Stelle ausführlichere Information geben). 

 

Stephan Sticherling, der zur Zeit eine Vakanzvertretung in Solingen wahrnimmt und sich in Heidkamp ehrenamtlich engagiert, nutzt seine "Boxenstopps" dazu, um zu erleben, zu praktizieren und einzuüben, was den Gottesdienst ausmacht. In zehn Boxenstopp-Gottesdiensten wird erfahrbar und anschaulich, was ein evangelischer Gottesdienst ist oder sein kann.

 

Übrigens: Der Name "Boxenstopp" gefällt uns nicht mehr. Aber wir haben noch keinen neuen Namen. Beim ersten Termin am 15. September starten wir einen kleinen Wettbewerb. Wir erbitten zunächst Vorschläge für einen Namen, die wir war dann zur Abstimmung stellt. Der Bezirksausschuss wird daraufhin endgültig den neuen Namen festlegen. Wer ihn gefunden hat, wird einen kleinen Preis bekommen. Gesucht wird der Name für einen Gottesdienst, der betont einfach ist, sich aufs Wesentliche konzentriert, von einem aktiven Team, der Kern-Gemeinde verantwortet und gestaltet wird und den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Gästen die Gelegenheit gibt, sich spontan am Gottesdienst teilzunehmen und einzubringen. Ein wichtiges Merkmal  ist stets das zwanzigminütige Schweigen in der Mitte des Gottesdienstes.

 

 

TERMINE & THEMEN

 

Sonntag, 15. September, 18 Uhr:

HALTUNG - ATMOSPHÄRE - PRÄSENZ

Die Haltung, mit der ich einen Gottesdienst gehe, entscheidet über die Atmosphäre, die in ihm herrscht.

 

Sonntag, 27. Oktober, 18 Uhr:

INTROITUS - PSALM - "IM NAMEN DES VATERS…"

Mit dem Einzug, dem Psalm und dem "Votum" eröffnen wir den Raum für die Gegenwart Gottes.

 

Sonntag, 22. Dezember, 18 Uhr:

MUSIK UND LIED

Musik, Lieder und Gesänge dienen dazu, sich Gott zuzuwenden und sich seiner Anwesenheit bewusst zu werden.

 

Sonntag, 19. Januar, 18 Uhr:

KYRIE UND GLORIA

Klage und Lobreis - "Großer Gott, wir loben dich" und "Herr, erbarm, erbarme dich" gehen ineinander über und lassen sich nicht voneinander trennen.

 

Sonntag, 16. Februar, 18 Uhr:

VERKÜNDIGUNG

Wir lassen Gott zu Wort kommen, damit er uns sagen kann, was jetzt, hier und heute mit uns und bei uns dran ist. 

 

Sonntag, 15. März, 18 Uhr:

TAUFE UND TAUFGEDÄCHTNIS

Handauflegung und Salbung machen erlebbar, wie Gott heilt, vergibt und beruft.

 

Sonntag, 19. April, 18 Uhr:

ABENDMAHL

Indem wir Brot und Wein miteinander teilen, vergegenwärtigen und erneuern wir den Bund Gottes mit uns.

 

Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr:

GEBET (FÜRBITTEN)

Wir sprechen unsere konkreten und persönlichen Anliegen aus und erwarten, dass Gott darauf antwortet.

 

Sonntag, 14. Juni, 18 Uhr:

DER AARONITISCHE SEGEN

Wir stellen uns als das Volk Gottes gemeinsam unter Gottes Segen und brechen in den Alltag auf.

 

Sonntag, 23. August, 18 Uhr:

DAS VORHER UND NACHHER

Der Gottesdienst gehört das Vorher und Nachher. Beides muss genauso bewusst gestaltet werden.